Ausstellung “Wer putzt den Pott?”- Unsichtbare Arbeit sichtbar machen.

Ausstellung “Wer putzt den Pott?”
Unsichtbare Arbeit sichtbar machen.

Ausstellung mit Exponaten und Arbeitsberichten
von Reinigungskräften aus der Region

 

7. bis 16. März 2017  Einladung Ausstellung Wer putzt den Pott Technisches Rathaus Oberhausen
im Tech­ni­schen Rat­haus Sterkrade,
Bahn­hof­stra­ße 66, 46145 Oberhausen
Öff­nungs­zei­ten:
Mon­tag – Mitt­woch 08.00 – 16.00 Uhr;
Don­ners­tag 08.00 – 18.00 Uhr;
Frei­tag 08.00 – 12.00 Uhr.

Früh mor­gens oder wenn ande­re Fei­er­abend haben, eilen dieRei­ni­gungs­kräf­te durch Kran­ken­häu­ser, Büros und Klas­sen­zim­mer. Von Ihnen wird nicht nur erwar­tet, dass sie zügig ihr Arbeits­pen­sum absol­vie­ren. Sie müs­sen auch peni­bel die Hygie­ne­vor­schrif­ten ein­hal­ten und sich sen­si­bel und rück­sichts­voll gegen­über den im Gebäu­de anwe­sen­den Men­schen verhalten.

Wer putzt den Pott?“ gibt Ein­blick in das Berufs­bild von Rei­ni­gungs­kräf­ten, deren Tätig­keit jede/r kennt, von deren fach­li­chen, tech­ni­schen und kör­per­li­chen Anfor­de­run­gen aber kaum jemand weiß.

Dass die Aus­stel­lung in der Zeit um den 8. März, den Inter­na­tio­na­len­Frau­en­tag, gezeigt wird, ist kein Zufall:
Die meis­ten Beschäf­tig­ten in der Unter­halts­rei­ni­gung sind Frauen.
Ihre Arbeit ist gesell­schaft­lich unver­zicht­bar, wird aber weder ent­spre­chend aner­kannt noch bezahlt.
Es geht hier um einen typi­schen „Frau­en­be­ruf“, für des­sen Auf­wer­tung die Aus­stel­lung wirbt.

Dienstag, 7. März, 11:30 bis 12:30 Uhr 

Eröffnung der Ausstellung mit einer aktiven Mittagspause 

Begrüßungsrede: Britta Costecki, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oberhausen 

Kittelgeschichten: Lesung von Irene Hüfner 

Berichte aus der aktuellen Situation in der Reinigungsbranche:
Yvonne Sachtje (NGG), Peter Köster (IGBAU)

Moderation: Barbara Kröger, Arbeit und Leben (DGB/VHS) Oberhausen 

Für das leibliche Wohl ist mit einem Eintopf gesorgt!

Mit­ver­an­stal­ter ist auch das Frau­en-Ple­num Oberhausen.

Die Ver­an­stal­tung wird von der städ­ti­schen Kul­tur­för­de­rung unterstützt.